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Erfahrungen von Händlern mit dem Jet Thruster


Das Jet Thruster System wurde 2010 vom Produzenten Holland Marine Parts auf den Markt gebracht. In den Jahren davor ist ein älteres System ausführlich geforscht worden, basiert auf einem vergleichbaren Prinzip. Das hat zu einem völlig neuen Plan geführt; Der ultrazuverlässige Jet Thruster des heutigen Tages.

Einer von denen, die vom Anfang an beteiligt waren an der Weiterentwicklung des Jet Thruster, ist Karst Braaksma. Er ist zusammen mit seiner Frau Yvonne Inhaber der Karyvo Nautische Dienstleistung in Sneek. Karst hat viel beigetragen zu der Entwicklung. So hat er zum Beispiel die ursprüngliche störungsempfindliche elektronische Steuerung durch eine elektrische Steuerung ersetzt. Karst: “Elektronik und Wasser sind einander feind. Mit der elektrischen Steuerung ist das System 100% zuverlässig. Durch die Verwendung von HMP Qualitätsmaterialien und Änderungen im Leitungssystem ist es störungsfrei und viel kräftiger gemacht geworden.”

Wirksam

“Es ist nicht nur die Zuverlässigkeit, auch die Wirksamkeit des Systems macht den Jet Thruster einzigartig”, erzählt Karst. “Da die Nozzles weiter noch vorn (oder hinten) positioniert sind, ist der Machtsarm grösser. Mit anderen Worten, durch die größere Hebelwirkung vom Mittelpunkt aus, wird weniger Kraft nötig für die erforderliche Wendung.”


Wasserbeständig

Karst weißt darauf hin, dass wenn ein Schiff Wasser macht, alle Elektronik die mit Wasser in Berührung kommt, einfach kaputt geht und ersetzt werden muss. Bei einem elektrischen System braucht man es nur zu trocknen damit es wieder funktioniert. “Sollte ein Schalter oder Relais es nicht überlebt haben, kann es (vorübergehend) durch Standardmaterial ersetzt werden. Das ist das schöne, man kann den Jet Thruster in einem solchen Fall mit lediglich einem Gabelschlüssel und einem Schraubenzieher reparieren. Sollte jemand Hilfe brauchen, genügt ein einziger Anruf. So kann jemand immer auf Entfernung geholfen werden, sogar auf der anderen Seite der Welt.”


Promotion geht von allein

“Nach dem Aufmarsch der Bugschraube erwarte ich auch sicher einen immer größeren Anteil des Jet Thruster”, so sagt Karst. Die gleiche Idee hat Rody Gilhuis, Inhaber der GMS Gilhuis Marine Services in Zwijndrecht und Händler des Jet Thruster. “Das System hat die Potenz, ein großer Erfolg zu werden. Unserer Meinung nach soll es noch ein wenig bekannter werden, dann wird es sich selbst verkaufen. Es wird von selbst promotet von den Besitzern. Wir haben es mittlerweile in einigen Schiffen eingebaut. Bis jetzt in Segelschiffen als Alternative für die Bugschraube. Die Einbauzeit ist kürzer, aber das System selbst ist teurer. Wir müssen unser bestes geben um Kunden zu erklären, dass es eine Investierung in die Zukunft ist, denn nach Installation ist es wartungsfrei. Die Bugschraube, meistens aus Kunststoff hergestellt, ist empfindlicher und erfordert regelmäßige Wartung. Ich finde es ein schönes System, das schnell reagiert und sicher nicht der Bugschraube unterlegen ist. Im Gegenteil. Der einzige Unterschied ist, dass das Wasser vor dem Frost raus muss. “Das stimmt”, so sagt Karst Braaksma. “Das System soll vor der Frostperiode wasserfrei gemacht werden. Es geht um das Beschützen der Kugelhähne im System. Durch Anschließen eines Kompressors an einem Nippel ist es eine Aufgabe von höchstens zehn Minuten.”



Neumodisch

Henk-Jan Kok führt die offene Handelsgesellschaft Scheepsbouw Achterbos Theo Kok in Vinkeveen, er gehört zur achten Generation. Henk-Jan erkennt, wie seine Händlerkollegen, den Mehrwert des Jet Thruster. Und zwar besonders in spezifischen Situationen. “Ich erfahre die Wirkung des Systems als gleichwertig wie die Bug- und Heckschrauben, beide Systeme sind unheimlich einfach im Gebrauch. Und der Jet Thruster macht tatsächlich weniger Geräusch; man hört den Motor leise uns sonst nur das Brausen des Wassers. Besitzer von Segeljachten sind begeistert von den viel kleineren Einbaulöchern. Bei Bugschrauben geht es um Löcher von 12,5 tot 18,5 Zentimeter, für Ausflussnozzles ist 3 bis 4 Zentimeter ausreichend. Der Widerstandsunterschied ist Groß. Und dann gibt es noch der optische Effekt. Jeder Schiffer hat eine Beziehung zu seinem Schiff und möchte das Aussehen gerne so wenig wie möglich zerstören. Darüber hinaus gibt es verschiedene Schiffe in denen es ungenügend Platz zum Einbauen einer Bug- oder Heckschraube gibt. Zum Beispiel amerikanische Schnellboote.” Henk-Jan umschreibt es schön: “Vor einem Schraube- oder Jet Thruster System brauch man sich nicht zu schämen. Es ergibt mehr Vergnügen und Komfort; Kaffee macht man mittlerweile doch auch nicht mehr mit der Hand? Es ist also ein neumodisches System. Alleine schon der Gedanke bringt Ruhe und Vertrauen.”


Neue Entwicklungen

Karst Braaksma: “Wir sehen mittlerweile auch viele Besitzer des vorigen Jet Thruster Systems, die es aufwerten wollen. Gegen geringe Gebühr machen wir das alte System zu einem modernen Jet Thruster System. Eine andere Neuigkeit ist die Fernbedienung. Mittels einer soliden, wasserdichten Fernbedienung mit einer großen Reichweite kann sogar an Land, auf Entfernung, mit dem Jet Thruster manövriert werden. Diejenige, die sich diese angeschafft haben, sind wirklich sehr begeistert.”